Hecken 11,
85461 Bockhorn

Tel: 08122 2275008
Mail: info@lschaal.de
http://www.lschaal.de

   Beratung
- Explosionsschutz
- Gefahrenanalyse
- Risikbeurteilung
- Ex Dokumentation
- Ex Zonenpläne

- Tankanlagen
- Lösemittelanlagen
- Recyclinganlagen
- Lackieranlagen

Logo UWT neu 2

Das Ex Schutz Dokument muss immer aktuell sein.  Infos dazu im nachfolgendem Download.    Download Infomaterial
Weitere Informationen können Sie über die BG RCI oder Ihre BG erhalten! Für Beschichtungsanlagen, Lackieranlagen
sind die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien zu berücksichtigen.

Flüssigkeiten sind unter anderem eingeteilt in:
Hochentzündlich
, (Flammpunkt kleiner 0°C mit Siedebeginn kleiner 35°C, H224)
a) in flüssigem Zustand einen extrem niedrigen Flammpunkt und einen niedrigen Siedepunkt haben,
b) als Gase bei gewöhnlicher Temperatur und Normaldruck in Mischung mit Luft einen Explosionsbereich haben,

Leichtentzündlich, (Flammpunkt kleiner 21°C, H225)
a) sich bei gewöhnlicher Temperatur an der Luft ohne Energiezufuhr erhitzen und schließlich entzünden können,
b) in festem Zustand durch kurzzeitige Einwirkung einer Zündquelle leicht entzündet werden können und nach deren Entfernen in gefährlicher Weise weiterbrennen oder weiterglimmen,
c) in flüssigem Zustand einen sehr niedrigen Flammpunkt haben,
d) bei Kontakt mit Wasser oder mit feuchter Luft hochentzündliche Gase in gefährlicher Menge entwickeln,

Entzündlich, wenn sie in flüssigem Zustand einen niedrigen Flammpunkt (21°C - 55°C, H226) haben,
Nach GefStoffV bzw. RL 67/548/EWG

Der Flammpunkt
Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur einer Flüssigkeit, bei der  sich unter bestimmten genormten Bedingungen aus der Flüssigkeit Dämpfe  in solcher Menge entwickeln, dass sie fähig sind, ein entflammbares  Dampf/Luft-Gemisch zu bilden (Nr. 3.38 der DIN EN 13237).

Zoneneinteilung

Gas
Explosionsgefährdete Bereiche werden in Zonen unterteilt, um die Auswahl entsprechender Geräte und die Gestaltung von sachgerechten  elektrischen Installationen zu erleichtern. Informationen und Vorgaben  für die Zoneneinteilung finden sich in IEC 60079-10 für  gasexplosionsgefährdete Bereiche bzw. in IEC 61241-10 für Bereiche mit  brennbarem Staub und in nationalen Regeln, wie in Deutschland der ExRL  »Explosionsschutz-Regeln “ Regeln zum Vermeiden der Gefahren durch  explosionsfähige Atmosphäre mit Beispielsammlung « (BRG 104) oder den  Technischen Regeln Betriebssicherheitsverordnung TRBS 2152. In der EU  sind die Zonen in der EG-Richtlinie 1999/92/EU bzw. in den nationalen  Umsetzungen dieser Richtlinie in Deutschland finden Sie in der  Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV, Bei der Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen  und der Festlegung der notwendigen Schutzmaßnahmen ist jeweils das  höchstmögliche Gefahren-potential zu berücksichtigen. Steht im  Unternehmen keine sachkundige Person (befähigte Person) zur Beurteilung  der Explosionsgefahr und der Festlegung der notwendigen Maßnahmen zu  Verfügung, empfiehlt sich, eine fachkundige Person einzuschalten. Die in der festgelegten Gefahrenzone eingesetzten Geräte müssen die  Anforderungen der entsprechenden zugeordneten Kategorie erfüllen.
ist ein Bereich, in dem sich bei  Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre  als Gemisch aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln bilden  kann.

Zone 0:
ist ein Bereich, in  dem gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Luft und  brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden ist.

Zone 1:
Bereich, in dem damit zu rechnen ist, dass eine explosionsfähige  Atmosphäre aus einem Gemisch von Luft mit brennbaren Substanzen in Form  von Gas, Dampf oder Nebel bei normalem Betrieb auftritt.

Zone 2:
ist ein Bereich, in dem bei Normalbetrieb eine gefährlich explosionsfähigen Atmosphäre als Gemisch aus Luft und  brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln normalerweise nicht oder aber nur  kurzzeitig auftritt.

Staub mit einer Korngröße < 500 µm    (Der Medianwert, Korngrößenverteilung ist zu beachten)

Zone 20:
ist ein Bereich, in dem  gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der  Luft enthaltenem brennbaren Staub ständig, über lange Zeiträume oder  häufig vorhanden ist.

Zone 21:
ist ein Bereich, in dem sich bei  Normalbetrieb gelegentlich eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre  in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub bilden  kann.

Zone 22:
ist ein Bereich, in dem bei  Normalbetrieb eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke aus in der Luft enthaltenem brennbaren Staub normalerweise nicht  oder aber nur kurzzeitig auftritt.

Explosionsfähige Staubatmosphäre liegt vor, wenn die  Konzentration von brennbarem Staub in einem Gemisch mit Luft in einem  Bereich liegt, dass eine Entzündung möglich ist und sich der  Verbrennungsvorgang auf das gesamte unverbrannte Gemisch überträgt. Ab einer Konzentration von etwa 15 g/m³ Staub in der Luft können Staubexplosionen auftreten.

UEG  Staub
Die Explosionsgrenzen (untere Explosionsgrenze (UEG), obere Explosionsgrenze (OEG)) schließen den Konzentrationsbereich eines Staubes im Gemisch mit Luft ein, in dem Explosionen möglich sind. Die Bestimmung der UEG erfolgt im 1 m3-Behälter. Die unteren Explosionsgrenzen für Stäube liegen im Bereich von 15 bis 100 g/m3. Im Gegensatz zu Gasen und Dämpfen sind bei Stäuben keine oberen Explosionsgrenzen bekannt.

Brennverhalten Stäube

Brennzahl BZ

kein Anbrennen

BZ 1

kurzes Anbrennen und rasches Auslöschen

BZ 2

örtliches Brennen oder Glimmen ohne Ausbreiten

BZ 3

Ausbreiten eines Glimmbrandes

BZ 4

Ausbreiten eines offenen Brandes

BZ 5

verpuffungsartiges Abbrennen

BZ 6

Staubexplosionsklasse

KSt-Wert
in bar · m · s
-1

St 1

> 0 bis 200

St 2

> 200 bis 300

St 3

> 300

Mindestzündtemperatur einer Staubwolke (Zündtemperatur) ZT
Unter vorgeschriebenen Versuchsbedingungen ermittelte niedrigste Temperatur einer heißen Oberfläche, bei der sich das zündwilligste Gemisch des Staubes mit Luft entzündet.

Mindestzündtemperatur einer Staubschicht von 5 mm Dicke (Glimmtemperatur) GT
Unter vorgeschriebenen Versuchsbedingungen ermittelte niedrigste Temperatur einer heißen Oberfläche, bei der eine Staubschicht von 5 mm Dicke entzündet wird.

Temperaturklassen

EN 60790 Explosionsgruppe IIA, IIB,IIC .

Zündtemperatur des Mediums

 

Zulässige Oberflächentemperatur des Betriebsmittels zur Grenztemperatur einschließlich 40°C Umgebungstemperatur.

Über 450°C

T1

450°C

Über 300°C bis 450°C

T2

300°C

Über 200°C bis 300°C

T3

200°C

Über 135°C bis 200°C

T4

135°C

Von 100°C bis 135°C

T5

100°C

Von 85°C bis 100°C

T6

85°C

Die Verantwortung für den Betreiber einer Anlage erstreckt sich auf

  • Festlegung der explosionsgefährdeten Bereiche (Zonen),
  • Erstellung eines Explosionsschutzdokuments,
  • Realisierung von organisatorischen und technischen Maßnahmen zum Explosionsschutz,
  • Durchführung von Prüfungen,
  • Einsatz von Produkten in Ex-Bereichen, die der Richtlinie 94/9/EG (ATEX) entsprechen.

Zoneneinteilung und Zuordnung von Geräte entsprechend ihrer Kategorie
(europäische  Richtlinie 94/9/EG) bzw. ihrem Schutzniveau EPL (IEC 60079-0, 2007)

 

Zone

Vorhandenseins explosionsfähiger Atmosphäre

Gerätekategorie

Schutzniveau EPL

Gase, Dämpfe,
und Nebel

0

ständig, langzeitig, dauernd

1 G

Ga

1

gelegentlich

2 G

Gb

2

selten

3 G

Gc

Stäube

20

ständig, langzeitig, dauernd

1 D

Da

21

gelegentlich

2 D

Db

22

selten

3 D

Dc

Gasexplosionsschutz:

EPL Ga:   Gerät mit „sehr hohem“ Schutzniveau zur Verwendung in gasexplosionsgefährdeten Bereichen, beidenen bei Normalbetrieb, vorhersehbaren oder seltenen Fehlern/Fehlfunktionen keine Zündgefahrbesteht

EPL Gb:   Gerät mit „hohem“ Schutzniveau zur Verwendung in gasexplosionsgefährdeten Bereichen, bei denen bei Normalbetrieb oder vorhersehbaren Fehlern/Fehlfunktionen keine Zündgefahr besteht
 

EPL Gc:   Gerät mit „erweitertem“ Schutzniveau zur Verwendung in gasexplosionsgefährdeten Bereichen, bei denen während des normalen Betriebes keine Zündgefahr besteht und die einige zusätzliche Schutzmaßnahmen aufweisen, die sicherstellen, dass bei üblicherweise vorhersehbaren Störungen des Gerätes keine Zündgefahr besteht

Staubexplosionsschutz:

EPL Da: Gerät mit „sehr hohem“ Schutzniveau zur Verwendung in brennbaren Staubatmosphären, bei denen bei Normalbetrieb, vorhersehbaren oder seltenen Fehlern/Fehlfunktionen keine Zündgefahr besteht

EPL Db: Gerät mit „hohem“ Schutzniveau zur Verwendung in brennbaren Staubatmosphären, bei denen bei Normalbetrieb oder vorhersehbaren Fehlern/Fehlfunktionen keine Zündgefahr besteht

EPL Dc: Gerät mit „erweitertem“ Schutzniveau zur Verwendung in brennbaren Staubatmosphären, bei
denen während des normalen Betriebes keine
Zündgefahr besteht und die einige zusätzliche
Schutzmaßnahmen aufweisen, die gewährleisten,
dass bei üblicherweise zu erwartenden Störungen
des Gerätes keine Zündgefahr besteht

EG-Richtlinie 94/9/EG  

 (ATEX 95)  

1999/92/EG (ATEX 137)

Zielgruppe 

 Hersteller 

Betreiber

Nationale Umsetzung in Deutschland 

Explosionsschutzverordnung (ExVO)
11. GPSGV

Als Teil der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), in Kraft seit 03.10.2002 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Tel: 08122 2275008 Mail: info@lschaal.de

Langjährige Erfahrung im Bau, Betrieb, Instandhaltung und  Planung von  Anlagen mit explosionsfähiger Atmosphäre, Tankstellen, Tanklager, Pipeline, Destillationsanlagen, Lösemittelanlagen.  Erfüllung der personellen Anforderung  nach GP 102 der Gütesicherung Tankschutz nach RAL RG 977 Revision von Behälteranlagen für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten, Tankrevision AI - AIII und B